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•Januar 7, 2007 • Kommentar schreiben

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Webcam

•Januar 7, 2007 • Kommentar schreiben

Webcam

 

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Der Begriff Webcam bezeichnet ursprünglich eine Webseite, auf der in unterschiedlichen Intervallen aktualisierte „Live“-Bilder z.B. von öffentlichen Plätzen, Büros, Baustellen o. ä. gezeigt werden. Der Begriff wird aber auch, neben den deutschen Bezeichnungen „Webkamera“ oder „PC-Kamera“, zur Bezeichnung preisgünstiger Kameras für den Anschluss an den PC – meist via USB – verwendet.

 

Inhaltsverzeichnis

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Webcams auf Webseiten

 

Webcam mit FireWire-Anschluss

 

Webcam mit FireWire-Anschluss

Der Begriff Webcam geht auf Webseiten zurück, auf denen durch den Betreiber regelmäßig aktualisierte Bilder angeboten werden. Bei vielen Webcams wird dabei das Bild nur in längeren Abständen (z. B. alle 15 Minuten) aktualisiert, nur manche Webcams bieten tatsächlich eine Art Live-Stream. Webcams werden häufig durch Firmen oder öffentliche Einrichtungen angeboten die über eine Festverbindung zum Internet verfügen. Dadurch fallen für den Betrieb der Webcams nur geringe Kosten an. Aber auch Privatpersonen z. B. mit DSL-Anschluss stellen zunehmend Webcams bereit. Die Motive für den Betrieb einer Webcam sind unterschiedlichster Natur: Von der reinen Hobbyausübung, Exhibitionismus, Werbung bis hin zu rein finanziellen Interessen. Dargestellt werden die unterschiedlichsten Inhalte: Öffentliche Plätze, Büroarbeitsplätze, Privatwohnungen, Sexualakte, Baustellen und anderes.

Die für den Betrieb notwendige Technik ist inzwischen preiswert und weltweit sehr verbreitet. Dies erlaubt früher in dieser Weise nicht mögliche Einblicke in das Privatleben von Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen – oftmals rund um die Uhr – von einer Webcam überwachen lassen (Voyeurismus, Exhibitionismus). Aber auch kommerzielle Nutzer ziehen Nutzen aus dem Angebot von Webcams: Neben der Bereitstellung kostenpflichtiger Webcams (z. B. mit pornographischen Inhalten) können diese auch zu Marketing-Zwecken verwendet werden. So verwendet die Tourismusindustrie zunehmend Webcams, um potentiellen Kunden ein aktuelles Bild vom Urlaubsort zur Verfügung zu stellen.

Als erste Webcam gilt die Trojan Room Coffee Pot Camera [1], die von 1991 bis 2001 Bilder von einer Kaffeemaschine aus dem Computer-Labor der Universität Cambridge an die Mitarbeiter und (ab November 1993) ins Web sendete. Nachdem die Kaffeemaschine im Frühjahr 2001 wegen eines Defekts den Dienst quitierte, wurde sie für 10.452,72 DM von Spiegel Online ersteigert. Sie wurde vom Hersteller Krups kostenlos repariert und kann seitdem wieder durch 2 Webcams bestaunt werden [2].

Rechtliche Grundlagen für den Betrieb einer Webcam

Bei der Aufnahme von Personen sind die Rechte am eigenen Bild, sowie die Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten. Mit einer Webcam dürfen im Wesentlichen keine Bild- und Tonaufnahmen gemacht werden, auf denen Personen identifiziert werden können. Dies gilt auch für Merkmale, welche eine Identifizierung ermöglichen. Webcams im Öffentlichen Raum unterliegt diesen Bestimmungen genauso wie solche, die lediglich innerhalb von Unternehmen oder Institutionen betrieben werden.

Das Produkt „Webcam“

 

Webcam mit USB-Anschluss für den Einsatz am Notebook

 

Webcam mit USB-Anschluss für den Einsatz am Notebook

Eine „Webcam“, „Webkamera“ oder „PC-Kamera“ im Produktsinne bezeichnet üblicherweise eine eher niedrigpreisige Kamera zum Anschluss an den PC. Hierbei kommt gewöhnlich die USB-Schnittstelle zum Einsatz, wenige Kameras (häufig hochwertigere) verwenden die FireWire-Schnittstelle. Neben der Verwendung zum Betrieb einer Webcam im Internet (s. o.) kommen Webkameras auch zu Zwecken wie z. B. Videokonferenzen zum Einsatz. Webkameras sind häufig qualitativ nicht sehr hochwertig und verfügen nur über eine stark begrenzte Auflösung (z. B. 640×480 Pixel(VGA)). Für die vorgesehenen Verwendungszwecke ist diese Auflösung allerdings in der Regel ausreichend. Weiterhin sind Webcams ein preisgünstiger Ersatz für die teuren CCD-Kameras in der Astrofotografie, aber auch für Aufnahmen durch ein Mikroskop sind die Webcams geeignet. Von manchen Herstellern werden auch speziell für die Verwendung als Internet-Webcam ausgestattete Kameras angeboten (Netzwerkkameras), welche direkt per TCP/IP via Ethernet oder WLAN angebunden werden.

Beim Kauf einer Webkamera sind wichtige Kriterien z. B. die Auflösung, die Farbunterstützung und der verwendete Anschlussstandard (z. B. USB). Bei der Verwendung für Videokonferenzen oder andere „Live“-Zwecke ist auch noch wichtig, wieviele Bilder pro Sekunde die Kamera aufnehmen kann. Häufig muss im Live-Betrieb die Auflösung stark reduziert werden was die Verwendungsmöglichkeiten stark einschränkt. Bei Verwendung im Außenbereich sind sowohl die Bildqualität bei Nacht von Bedeutung, als auch die bei Starklicht oder direkter Sonneneinstrahlung durch tiefstehende Wintersonne.

Siehe auch

Weblinks

Digitalcam

•Januar 7, 2007 • Kommentar schreiben

Eine Digitalkamera, auch digitaler Fotoapparat genannt, ist ein Fotoapparat, der als Aufnahmemedium anstatt eines Films einen elektronischen Bildwandler (Bildsensor) und ein digitales Speichermedium enthält.

Die Geschichte der Digitalkamera nimmt mit der 1963 von David Paul Gregg an der Stanford University erfundenen Videodisk-Kamera ihren Anfang, und obwohl ihre Bilder nur ein paar Minuten (auf eben jener Videodisk) gespeichert werden konnten, so ist sie doch die erste Kamera, die optische Bilder digital speichert.

Das erste Patent auf alle flachen (Bild-)Schirme, die optische Bilder stabil (solid-state) aufnehmen und aufbewahren können, wird 1968 beantragt. U.S. patent # 3,540,011

Im Jahre 1969 wurde dann die Basis des CCD (charged coupled device) von Willard Boyle und George Smith erfunden. Das CCD, ursprünglich als Datenspeicher entwickelt, ist ein lichtempfindlicher Chip, mit dem Bilder gespeichert werden können. Diese Erfindung ist der endgültige technische Durchbruch auf dem Weg zur digitalen Fotografie.

1970 bauen Bell-Wissenschaftler die erste Solid-State-Video-Kamera, die das CCD als Bildaufzeichnungssensor benutzt. Man beachte, dass es sich hierbei noch um eine Videokamera handelt, da es schwieriger war, ein einzelnes Bild zu speichern als einen kleinen Film.

Ein weiteres wichtiges Patent wird 1972 an den Erfinder Willis A. Adcock von Texas Instruments ausgegeben. Es beschreibt eine filmlose, elektronische Kamera, wobei noch ein Fernsehbildschirm als Sucher empfohlen wird.

Wie bei einer Analogkamera wird das einfallende Licht mit einem Objektiv gesammelt und auf die Filmebene, in diesem Fall auf den Sensor, scharfgestellt (fokussiert). Der Sensor ist ein elektronisches Bauelement, das in der Regel eine deutlich kleinere Fläche hat als ein Bild auf analogem 35-mm-Film einer Kleinbildkamera; nur wenige höherwertige Digitalkameras verfügen über einen Sensor in Größe des APS-C-Negativs oder sogar über einen Vollformatsensor. Im professionellen Mittelformatbereich werden auch größere Sensoren eingesetzt.

Cam Corder

•Januar 7, 2007 • Kommentar schreiben

Bevor es Camcorder gab, musste der ‘Videograph’ entweder die Videokamera über ein langes Kabel mit einem stationären Videorekorder verbinden, oder einen getrennten, tragbaren Rekorder mitnehmen. Die ersten tragbaren Videorekorder waren sehr schwer und wurden daher auf dem Rücken getragen.

Eine Reihe von Merkmalen bestimmen die Qualität und den Einsatzzweck eines Camcorders. Daneben spielt die Ergonomie eine wichtige Rolle.